Russland steht eine neue Rubelkrise bevor – Teil II

Russland droht eine Rubelkrise. Um eine Situation wie zur Krise von 1998 zu vermeiden, zahlt die russische Politik einen hohen Preis.

Knappe Devisenreserven

Jahrelang sind die Ölpreise gestiegen und somit waren mehr als ausreichend Devisenreserven vorhanden. Diese sind in den letzten Jahren deutlich geringer geworden. Über ein Drittel sind von der Zentralbank verbraucht worden, so dass die Reserven nun bei weniger als 390 Milliarden Dollar liegen.

Massiver Preisverfall am Ölmarkt

Vergleicht man diese Vorräte international, liegt Russland zwar an dritter Stelle, aber die zunehmenden Verluste kommen für Russland zeitlich mehr als ungünstig. Der erhebliche Preisverfall beim Öl lässt das russische Budget deutlich schrumpfen.
Nach der Einschätzung des stellvertretenden russischen Finanzministers Dimitri Pankin könne bei einem Ölpreis von 60 Dollar ein ausgeglichener Haushalt erzielt werden. Seit Monaten liegt der Ölpreis jedoch bei weniger als 50 Dollar.

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