Durch die Wirtschaftskrise ist das Vertrauen in die private Altersvorsorge gesunken. Doch eigentlich ist sie jetzt wichtiger denn je.
Selbst wer monatlich nur kleine Beträge zurücklegen kann, sollte dies tun. Denn der demographische Wandel hat sich durch die Wirtschaftskrise schließlich nicht geändert. Experten raten vor allem dazu, das Geld nicht komplett in ein einziges Vorsorgeprogramm zu stecken, sondern es aufzuteilen.
Nicht nur auf Aktien vertrauen
Fragt man Verbraucherschützer, so empfehlen diese eine Mischung aus verschiedenen Geldanlagemöglichkeiten. Zum einen kann das Geld in festverzinslichen Anlagen und Aktien investiert werden. Zum anderen in offene Immobilienfonds und Sachwerte. Dazu gehören Immobilien oder Gold. Dann ist man auch bei einer erneuten Krise gut abgesichert.
Panik hilft nicht
Da die Altersvorsorge eine langfristige Investition ist, raten Experten außerdem davor ab, bereits vorhandene Investitionen nicht überstürzt zu verkaufen oder umzuschichten. Das kostet nur zusätzlich Geld, das später im Alter fehlen könnte.
Für jüngerer Arbeitnehmer gilt: Das Geld lieber in flexible Produkte investieren, da man zu Beginn seines Arbeitslebens ein geringeres Gehalt bezieht und die Zahlung dann später aufstocken kann. Auch hier ist es wichtig, sich nicht auf feste Investitionen wie eine private Rentenversicherung zu verlassen. Denn wer die später kündigt, um sein Geld anders anzulegen, verliert.