Griechenland auf dem Weg aus der Krise

Griechenland hat inzwischen zwei Finanzspritzen in Höhe von 20 Milliarden Euro von anderen EU-Ländern erhalten und konnte damit den Staatsbankrott vorerst abwenden. Dies hat das Finanzministerium in Athen nun freudig verkündet.

Bereits vergangenen Mittwoch erhielt Griechenland erste 5,5 Milliarden Euro zur Rettung seiner Staatsfinanzen aus dem Internationalen Währunsgfonds (IWF). Insgesamt soll Griechenland in den nächsten drei Jahren 110 Milliarden Euro zufließen, Deutschland übernimmt einen großen Teil davon.

Zu verdanken haben die Griechen dies ihrem überzeugenden Sparprogramm, das die EU-Finanzmister überzeugt hat und das es für sich gewinnen konnte. Das Hilfspaket setzt sich aus Geldern der EU-Länder sowie des Internationalen Währungsfonds zusammen. Deutschlands Beitrag besteht darin bei 22 Milliarden Euro, wie Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble mitgeteilt hat. Vor allem Angela Merkel konnte für die Unterstützung und das Hilfspaket begeistert werden und versichert nun nach der kollektiven Entscheidung den Steuerzahlern, dass sie aus der deutschen Hilfszusage für Athen keine unmittelbaren Risiken zu befürchten haben. Eine Sicherheit bestehe für die großzügigen Länder in der geplanten regelmäßigen Kontrolle Griechenlands. Alle drei Monate soll der Athener Regierung über die Schulter geschaut und geprüft werden, ob sie mit ihren Sparmaßnahmen im Plan liegen und die von ihnen genannten Forderungen durchsetzen: eine erhebliche Reduzierung von Einkommen und Rente bei gleichzeitiger Erhöhung der Steuern für die griechische Bevölkerung. Kann die Einhaltung dieses Plans nicht erkennbar sein, wird die Hilfszahlung der Gelder von Seiten der EU wieder schleunigst zurückgezogen.

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