Das Abitur in der Tasche zu haben, verleiht viele Freiheiten für den weiteren Ausbildungsweg wie auch das spätere Berufsleben. Das Abitur als höchster deutscher Schulabschluss wird zur Eintrittskarte in Berufe wie Positionen mit Zukunft.
Als Abiturient hat man Zugang zum Universitätsstudium und damit zu akademischen und gut bezahlten Berufen. Man verlässt die Schule mit einer breit angelegten und fundierten Allgemeinbildung und ist bereit für die Spezifizierung in einem bestimmten Bereich an der Universität. Hat man das Abitur nicht gemacht, sondern vorzeitig die Schullaufbahn mit dem Realschulabschluss angebrochen, kann man es auch mit einem Abitur Fernkurs nachholen und dann all die Möglichkeiten für einen vielversprechenden beruflichen Werdegang erwerben.
Auch wenn das Gehalt für Hochschulabsolventen im Vergleich zu noch vor zehn Jahren stark geschwunden ist, verdienen Abiturienten und Hochschulabsolventen immer noch mehr als Leute mit Realschul- oder Hauptschulabschluss. In den letzten Jahren hat sich in manchen Unternehmen zwar vermehrt auch die Präferenz nach Berufserfahrung statt eines hohen akademischen Abschlusses breit gemacht, allerdings kommt man mit Abitur und einem Hochschulabschluss immer noch am höchsten auf der Karriereleiter. Diplom oder Master bringen in der Gehaltsabrechnung im Schnitt rund zehn Prozent mehr als FH- oder Bachelor-Abschlüsse ein.
Das durchschnittliche Gehaltsangebot lag im vergangenen Jahr für Absolventen von Hochschulen und Fachhochschulen bei 40.000 Euro im ersten Berufsjahr, mit eingerechnet sind dabei ein 13. Monatsgehalt, Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld, eventuelle Prämien und sonstige Zuschläge. Die Schulbank bis zum Abitur zu drücken, lohnt sich also immer noch!