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Investitionen

Investitionen und Finanzierung

Investition und Betriebswirtschaft

Eine Investition ist eine langfristige Anschaffung eines Produktionsmittels, das als Investitionsgut in die Bilanz eines Unternehmens als Anlagevermögen einfließt.
Somit gilt ein Investitionsgut als Wertgegenstand eines Unternehmens, das für den Zeitraum seiner Nutzung abgeschrieben werden kann.

So könnte beispielsweise ein Fahrzeug mit einem Anschaffungspreis von 50.000,- Euro mit einer geplanten Nutzung über fünf Jahre mit jährlich 10.000,- Euro abgeschrieben werden.
Abschreibung bedeutet, dass die 10.000,- Euro von dem Anschaffungspreis als Abschreibung abgezogen werden können. Der Zweck dabei ist, dass im ersten Jahr einer Verlust- und Gewinn-Rechnung nicht die gesamten Anschaffungskosten anfallen. Sie werden linear über den Nutzungszeitraum verteilt.
Investitionen gelten als Umwandlung in ein Anlagevermögen und verbleiben innerhalb des Unternehmens.

Investitionen bringen viele Problematiken mit sich und haben in der Regel eine langfristige Bedeutung für ein Unternehmen, da sie schwer umkehrbar sind.

Investitionen haben nicht nur eine hohe Kapitalintensivität, sie binden auch Kapital langfristig. Für ein Unternehmen müssen in Investitionsüberlegungen immer auch Überlegungen über eine Vorrats- und Anlagenintensivität einfließen und auch die Investitionsquoten beachtet werden.

Finanzierung von Projekten

Projekte haben eine absehbare Laufzeit und verfolgen das Ziel, sich selbst zu finanzieren. Eine Projektfinanzierung steht damit in Zusammenhang mit der Wirtschaftlichkeit eines Projektes.
Die Projektfinanzierung holt nicht die finanziellen Mittel aufgrund ihrer Bonität oder mittels Sponsoren. Die Merkmale der Projektfinanzierung sind bilanzexterne Finanzierungen über Kredite, die sich am Cash-Flow orientieren und mit einer Risikoteilung vorgehen.

Bei der Projektfinanzierung liegt das Risiko vorwiegend in der Fertigstellung des Projektes, da es vor einer Fertigstellung keinen positiven Cash-Flow entwickeln wird.
Um das Risiko für die Kreditgeber einzuschränken, kann eine Projektfinanzierung mit Rückgriffsrechten ausgestattet werden, wobei bei der Non-Recourse-Finanzierung auf das Eigenkapital des Projektträgers zurückgegriffen werden kann.